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Eupener Land [25.06.2010] Filmcrew des RTL-Event-Movies »Das Vermächtnis der Arche« in Ostbelgien Filmdreh in Lontzener KircheVon Nathalie Wimmer Lontzen Nach Istanbul, Anatolien, Umbrien oder München war am Dienstagnachmittag auch die Lontzener Kirche Schauplatz für die Produktion eines RTL-Event-Movies mit dem Titel »Das Vermächtnis der Arche«. Der Film soll zu Beginn des nächsten Jahres ausgestrahlt werden. Nach 38 Drehtagen kam das rund 60-köpfige Team der Produktionsfirma am Dienstag ein letztes Mal zum Endspurt zusammen. Mit von der Partie war auch der deutsche Schauspieler Michael Gwisdek, der eine der Hauptrollen im Film spielt und bereits zum zweiten Mal in Belgien dreht (siehe Artikel unten). »Leute hier sind lockerer als Deutsche« Warum aber fiel die Wahl gerade auf die Innenräume der Lontzener Kirche? »Die Kirche ist sehr schön und sie entsprach genau den Drehanforderungen für den Film. Logistisch gesehen ist die Situation hier auch sehr viel entspannter als bei einem Großstadtdreh«, erklärte Lucas Meyer-Hentschel von der Aufnahmeleitung. Der Executive Producer, Philip Reuter, erläuterte noch einen weiteren Vorteil: »Die Leute hier sind einfach lockerer drauf als die Deutschen: Sie sind freundlich, offen und zuvorkommend.« Für den 30-Jährigen war der Dreh bisher ein »wahnsinniges Abenteuer«, bei dem man auch - besonders außerhalb der EU - auf große Mentalitätsunterschiede gestoßen ist. Insgesamt lief aber alles glatt, sodass der 120- minütige Film nach den letzten Aufnahmen in Ostbelgien im Kasten ist. »Das Format für einen normalen Spielfilm entspricht eher 90 Minuten. Hier werden es aber 30 mehr. Das liegt an der Länge der Romanvorlage und natürlich daran, dass es ein so genanntes Event-Movie wird«, so Reuter. »Burn Identity« und »Indiana Jones« Er charakterisiert den Film als eine Mischung aus den Kinostreifen »Burn Identity« und »Indiana Jones«. Den Vergleich mit einer Dan-Brown-Verfilmung empfand er als zu hoch gegriffen. »Man muss immer vorsichtig bleiben mit Vergleichen«, erklärte der gebürtige Aachener. Das Konzept der RTL-Event-Movies funktioniere bereits sehr lange erfolgreich. »Es bietet gute und angenehme Unterhaltung und ist mitreißend. Der Film ist mit Aktion gespickt, aber nicht nur für Männer sehenswert. Das ist ja das Gute daran. Man kann den Film mit der Freundin anschauen. Es gibt auch Herzschmerzszenen«, so Reuter. Welche Szene genau in Lontzen gedreht wird, wollte er allerdings nicht verraten. »Aber alles bleibt selbstverständlich im Rahmen. Es wird nichts Gotteslästerliches gemacht«, versicherte er. Um den Drehort - es wurde nur in der Kirche gefilmt - anzupassen war ein Teil des Teams bereits Tage vorab angereist. »Die Szenen müssen ja passen. Der Anschluss zu vorherigen Aufnahmen muss stimmen«, hieß es. André Sommerlatte vom Medienzentrum war ebenfalls am Set. An ihn wenden sich die Locationscouts bei ihrer Suche nach Drehorten in der DG. »Mit dem Scout für diese Produktion habe ich schon einmal zusammengearbeitet und ich konnte ihm auch diesmal helfen, einen geeigneten Ort aufzuspüren, nachdem wir mehrere Kirchen besichtigt haben.« Um einen Kommentar schreiben zu können müssen Sie angemeldet sein. |
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